Winterfeldlager  2007

3. Neujahrsschießen & Winterbiwak 06. Januar. bis 07. Januar

 (nh) Am Morgen des 6. Januar 2007 trafen sich die Kameraden der RK Heinrich von Plauen, nach unzähligen Tagen der Ruhe, motiviert auf ihrem Feldherrenhügel in Neundorf zum Auftakt der alljährlichen Ausbildungsunternehmen. Das Gelände am Wasserturm wird der RK schon seit Anfang 2006 durch die Eigentümer als Ausgangspunkt für Ausbildungen und als Feldlagerplatz zur Verfügung gestellt.

Nach kurzer Begrüßung und dem Verladen der Ausrüstung in die Einsatzfahrzeuge saßen alle auf die Fahrzeuge auf und verlegten zum Schießplatz am Rande von Schneckengrün.

Erster Tagesordnungspunkt auf dem Dienstplan war das Schießen mit Handwaffen. Hier kamen dieses Jahr verschiedene Pistolen im Kal. 9mm und Kal. 22 lfb zum Einsatz. Geübt wurde hauptsächlich der gezielte Schuss aber auch der Schnellschuss auf Ringscheibe. Mit dem letzen Schuss um 1200 Uhr stand auch unser diesjähriger Scharfschütze  wieder fest.

Ab Mittag stand, und dafür ist unsere Kameradschaft ja bekannt, Gefechtsdienst auf den Plan. Der Auftrag für eine komplette Gruppe war einem durch Zivilisten gemeldeten Vorfall nachzugehen. Hier musste anhand der Beschreibung der Umgebung durch diese Leute im Abgleich mit einer Karte ein bestimmtes Gelände identifiziert, und dieses in der ersten Phase aus einer für die Aufklärung zweckmäßigen Richtung erreicht werden. Auf dem sich über 3km erstreckenden Marsch wurden unter anderem Bewegungsarten im Gelände, das Führen durch Zeichen, orientieren im Gelände sowie weitere Grundkenntnisse geübt und verbessert.

In der zweiten Phase wurde das Gelände von einem durch den eingeteilten GrpFhr selbst gewählten Punkt aufgeklärt und über Funk die Aufklärungsergebnisse gemeldet. Die eingeteilten Darsteller inszenierten dementsprechend Aktionen, die zu erkennen waren.

Die dritte Phase war die Phase der Annäherung zu deren Abschluss der vermutete Ausgangspunkt der aufgeklärten Aktionen erreicht und eventueller Widerstand gebrochen werden sollte.

Durch gute Ausnutzung der Geländebegebenheiten und Disziplin in der Grp gelang es, sich bis auf wenige Meter, in dem doch recht offenen, gut einsehbaren Gelände mit spärlichem Bewuchs, anzunähern. Die wenigen und völlig überraschten “Rebellen “ flüchteten sich überstürzt in den von ihnen als Unterschlupf genutzten Bunker und wurden dort nach erfolglosen Versuchen sich zu verteidigen zur Aufgabe gezwungen.

Zur Freude der hungrigen Reservisten, entpuppte sich der Unterschlupf als Verpflegungspunkt. Also wurde um 1500 Uhr, während der Auswertung vor Ort, gleich die Mittagsverpflegung durchgeführt.

 Ein riesiger Kessel Linseneintopf und ein nur wenig kleinerer Kübel Glühwein brachte wieder Glanz in die Augen und Farbe in die ausgezehrten Gesichter.

Anschließend verlegten alle Kameraden zurück zum Biwakplatz. Zelte wurden aufgestellt und anschließend am Feuer zusammen gesessen.

Nach dem Abschluss der Abendverpflegung wurden um 2130 Uhr noch einmal zwei Gruppen eingeteilt, die von einander anscheinend unabhängige Aufträge während eines O-Marsches bei Nacht erfüllen sollten. Unerwartete Einlagen und vor allem das plötzliche Zusammentreffen der beiden Gruppen und die Unkenntnis über den Auftrag des vermeintlichen Gegenübers, stifteten zunächst Chaos und Verwirrung.

Nach Einschätzung der Lage durch beide Seiten und vorbildliches Führungsverhalten der Gruppenführer konnten die Aufträge letztendlich noch erfüllt werden. Nach dem gemeinsamen Marsch zurück zum Lager wurde der Kameradschaftsabend fortgesetzt bis sich auch der letzte gegen 0130 Uhr in seinen Schlafsack einpackte.

Am Morgen wurde der Platz noch gereinigt und extra angeschlepptes Equipment verladen und gegen 1100 Uhr die Veranstaltung beendet.

Besonderer Dank gilt natürlich denen, die es uns bei jeder Veranstaltung ermöglichen, unsere Vorhaben wie geplant umzusetzen.

So auch Dank der Köchin Ines Franke für den leckeren Linseneintopf der sogar am Abend noch für alle reichte.

( ca.20 Liter )

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