Winterfeldlager  2005

08.01. bis 09.01.. 2005

Pressemitteilung

Das Neujahresschießen behielten wir bei . Im Anschluss führten wir eine Bergungs- und Rettungsübung von Verwundeten durch.

Alle am Schießen interessierten Kameraden trafen sich ca. 9.00 Uhr auf dem Schießplatz in Schneckengrün.

Am zweiten Januarwochenende  8. - 9. Januar  2005 führten wir unser Neujahrsschießen / Winterbiwak durch.

Aus aktuellem Anlass bezüglich der ca.2 Wochen zuvor geschehenen Naturkatastrophe in Südostasien haben wir unser Programm drastisch geändert.

 

 

Sehr erfreut waren wir über das zeitige Erscheinen des FwRes Hfw Uwe Jene.

Die geladene Presse ( Vogtland Regional Fernsehen ) war auch schon zugegen.

Sie begleiteten uns während unserer gesamten Veranstaltung !

Geschossen wurde Carl Gustav ( Ordonanz ) und  H&K SL8 ( baugleich G36 ).

Hierbei zeigten besonders die Kam. SU Heikroth und Schtz Brösdorf ihr können .

 

Gegen 11.00 Uhr beendeten wir den ersten Teil des Events und begaben uns zum Biwakplatz wo schon einige nicht Schützen anwesend waren und mit der Errichtung des Zeltlagers begonnen hatten.

Nachdem auch die Schützen ihre Zelte aufgeschlagen  und wir uns am Kesselgulasch gestärkt hatten begannen wir mit dem zweiten Teil .

Der Landesvorsitzende Major H.J. Domani war inzwischen auch schon eingetroffen und musste dem Fernsehteam Rede und Antwort stehen.

Major Domani begrüßte alle Kameraden und gab den Startschuss zur Rettungs- und Bergungsübung.

Nach ca. 1 Stunde wurden wir über Funk von unserer Basisstation informiert das sich möglicherweise in einer ehemaligen Militäranlage welche wir auf unserem Streifengang passieren sollten diverse Kräfte formierten.

Aus diesem Grund begaben wir uns sofort dorthin und begannen mit der Sicherung des Areals.

Unser Auftrag war es bei einem Streifengang durch das uns zugewiesene Gelände mögliche militante Störenfriede aufzugreifen und durch unsere Anwesenheit für Ruhe zu sorgen.

Hierbei sollten wir uns in Waldgebieten getarnt und unauffällig bewegen.

Straßenüberquerungen sind gesichert und rasch zu erfolgen.

4 Kameraden darunter der Streifenführer untersuchten die Bunkeranlage.

Hierbei kam es zu einer Explosion wobei alle 4 Kameraden verwundet wurden.

Unter den gegebenen Umständen mussten die Kameraden sofort aus der Gefahrenzone gebracht werden . Wir wählten einen Felsvorsprung  unweit der Bunkeranlage als Notverbandsplatz da er gut zu sichern war. Unser Funker informierte sofort das Basislager und forderte ein KFZ zur Bergung der Verwundeten an. Er informierte auch das Feldlazarett über die Verletzungen der 4 Kameraden und den weiteren Ablauf der Bergung

Inzwischen bereiteten sich die Schwestern, die von uns vom Pflegedienst Kirsch für diese Übung angefordert wurden, auf das Eintreffen der Verwundeten vor.

Die med. Leitung hierbei übernahm die Chefin Steffi Kirsch persönlich.

Nach ca.15 min traf das Bergungsfahrzeug ein und die Verwundeten konnten abtransportiert werden.

Auf unserem weiteren Streifengang kamen wir am Feldlazarett vorbei.

Hier wurden bereits die Verwundeten versorgt. Steffi Kirsch und ihre Schwestern besprachen mit uns die Behandlung der Verwundeten und klärte uns über die von uns gemachten Fehler auf .

Auch für das Saniteam war das eine völlig neue Erfahrung da sie mit der Situation normalerweise nicht in Berährung kommen !

Nach dem Eintreffen am Biwakplatz wurde das Event nochmals ausgewertet.

Hfw Jene beendete den milit. Teil mit den Worten :

 “da habt Ihr ja was ordentliches auf die Beine gestellt , das kann sich sehen lassen , hat mir sehr viel Spass gemacht”

Nun ging es zum gemütlichen Teil des Biwaks über. Hier wurden Erfahrungen ausgetauscht und über alte Zeiten gesprochen .

 

Nach dem Wecken wurde gefrühstückt und das Biwaklager abgebaut und aufgeräumt.

Gegen 11.30 Uhr begaben wir uns auf den Plauener Altmarkt zu einem Gruppenfoto vor dem

Denkmal “ Heinrich von Plauen ”

Gegen 12.30 Uhr beendete der RK Vorsitzende das Event Winterfeldlager 2005

Wir danken dem Pflegedienst Kirsch für die Unterstützung !!!