hier Bericht der Frankenberger

Reservistenkameradschaft Heinrich von Plauen

Herbststurm 07  in Frankenberg

02.11. - 04.11. 2007

(sb) Am ersten Novemberwochenende zog es unsere RK mit 9 Kameraden + 2 neue Kameraden aus Chemnitz nach Frankenberg zum diesjährigen Herbstevent   Herbststurm 2007.

Gut vorbereitet durch vorangegangene Übungen und in Erwartung auf ein tolles Wochenende schlug man am späten Nachmittag des 2.11.2007 auf dem Standortübungsplatz in Frankenberg das Lager auf.

Inzwischen waren auch die Kameraden der RK´en Bautzen, Riesa, Dresden, Infanterie Jäger Erzgeb. sowie die Gastgeber aus Frankenberg angereist.

Auch wenn der Wetterbericht für das Wochenende Dauerregen voraussagte

 ...es gibt kein schlechtes Wetter ... nur schlecht Kleidung.

Gegen 1930 bereiteten wir uns auf den Orientierungsmarsch vor. Equipment gecheckt und Abmarsch um 2000.

Gegen 2045 erreichten wir nach ca. 3 km die Ortslage Dittersbach von wo aus wir mit einem Bus zum Parkplatz unterhalb der Sachsenburg verlegt wurden.

Nach sammeln und Einteilung des Trupps ( 15 Kameraden ) begannen wir mit dem Aufstieg zur Sachsenburg.

 Im weiteren Verlauf führte uns der Orientierungsmarsch durch teilweise unwegsames Gelände querwaldein in stockfinsterer Nacht in Richtung Autobahn A 4 . Ständiges durchzählen war unabdingbar um keinen der Kameraden zu verlieren denn der Einsatz von Taschenlampen wurde hierbei auf ein Minimum beschränkt.

 Nach ca. 2 ½ h erreichten wir die Autobahn und querten diese Richt. Dittersbach. Ca. 2345 und 12 km in den Beinen erreichten wir wieder das Lager wo man sich gemütlich am Feuer nieder ließ. Gegen 0130 waren dann auch alle Kameraden in ihren Schlafsäcken gebettet.

Samstag .... 03.11.2007

 

0630 wecken....Morgentoilette , Frühstück und Vorbereitung auf die 0800 startende Ausbildung

Nach kurzer Beratung und Abstimmung mit den Ausbildungsleitern starteten wir 0800 zu ROE -Ausbildung

 

Im Anschluß näherten wir uns der Station Minenfeld.  Hier mußten wir gesehenes in einem Meldeblock eintragen und den Bereich absichern.

Hierbei wurden wir auch von einer Delegation der Standortverwaltung sowie des Stadtrates besucht.

Gleich vor Ort wurde unser Einsatz ausgewertet und beurteilt.

Die nächste Station war Checkpoint. Hier hatten sich bereits die Feldjäger eingefunden die unseren Einsatz bewerteten und uns wichtige Tipps bezüglich der Vorgehensweise gaben. Man glaubt garnicht was man da alles falsch machen kann. Eigensicherung ist hier das wichtigste.

Auf dem Rückweg zum Biwakplatz begleiteten uns die Feldjäger und werteten mit uns nochmal in einem Smalltalk am Lagerfeuer während der Mittagspause die Übung aus.


Abschlußübung

Bei der diesjährigen Abschlußübung kam es vor allem auf ein gutes Zusammenspiel der Gruppen an . Hier mußte das Gruppennest sowie die im Süden befindliche Salatoelpipeline verteidigt werden. Vor allen die Führer der Gruppen und deren Stellvertreter welche via Funk im ständigen Kontakt standen hatten alle Hände voll zu tun ihre Einheiten den Situationen entsprechend einzuteilen und zu verlegen.

Ein unerwarteter Störangriff der Rebellen aus Norden mußte überlegt und möglichst verlustfrei bekämpft werden da die Hauptkräfte der Rebellen bereits die Pipeline im Süden im Visier hatten und dort zum selben Zeitpunkt ihren Angriff starteten.

Der Einbruch der westlichen Flanke konnte Dank eines dort eingerichteten MG-Nestes verhindert werden und das gezielte Zuführen von Kräften aus dem Gruppennestes zur Verteidigungslinie an der Pipeline verhinderte deren Verlust und somit die Niederschlagung des Angriffes auf dieselbe.

Suchbild ... Tarnung ist eben doch alles

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