Unternehmen Herbststurm 05

04.11. bis 06.11. 2005

Der  Herbststurm aus der sicht der Frankenberger

Pressemeldung vom 9. Nov. 2005

( sb )Am ersten Novemberwochenende führten wir traditionsgemß unser Herbstbiwak Herbststurm durch.

Diesmal waren auch Kameraden der RK Frankenberg und der RK Infantrie Jäger Erzgebirge geladen.

Wir trafen uns ca.17.00 Uhr am Parkplatz/ Brandplatz zwischen Scneckengrün und Rößnitz.

Von dort aus verlegten die Gast RKen unter der Führung des SU H. in das Übungsgebiet um Versteck zu beziehen und dieses für die Nacht einzurichten ( Leben im Versteck).

 

Währenddessen verlegten  3 Kameraden unserer RK in die Stellung 449 um den Biwakplatz für die nächste Nacht vorzubereiten und zu sichern

Am Abend des 04.11.2005 gegen 23.00 Uhr verließ die Gruppe unter dem Kommando von StUffz H.das Versteck aus eigenem Entschluß, um Gefechtsaufklärung gegen die Stellung 449 (ca.2000 m Entfernung) zu betreiben, und dort in Stellung gegangene Teile aufzureiben.

 23.30 Uhr brachen Schütze B.und OG P. zum Streifengang um die Stellung 449 auf. Nach ca. 10 min stellten sie durch Einsatz eines Nachtsichtgerätes Feindbewegungen an der naheliegenden Straße fest.

 Die beiden suchten Deckung hinter einer naheliegenden Hecke um das weitere Vorgehen des “Feindes “( die Gast RK´en auf einem Aufklärungsmarsch ) zu beobachten und wenn möglich zu stören.

Dieser Auftrag konnte von der Streife nur begrenzt umgesetzt werden ( Ausschalten zweier Kameraden ), da der Spähtrupp zahlenmäßig stark überlegen war, so daß Sie ein Eindringen in die Stellung nicht verhindern konnten.

Die Höhe 471 welche im Rahmen der Übung Aufklärung- und Angriffsziel der Gast- RK´en war, sollte von unserer RK verteidigt werden.

 Dort angekommen wurden Alarmposten zur Sicherung und Spähtrupp´s zur Aufklärung eingeteilt.

Nach anlegen der Ausrüstung und Überprüfung der Funkgeräte starteten die Gruppen.

Der Angriff auf die Stellungen der Höhe 471 erfolgte durch die Gast RK´en mit beginn der Dämmerung.

Gekonnt wurde die ausliegende Sicherung von den angreifenden Infanteristen getäuscht und umgangen, so daß sie über die rechte Flanke, die auf Grund starker Verluste fast ungesichert war, einen Durchbruch durch die Verteidigungslinien erreichen konnten und den Gefechtsstand der Verteidiger nahmen

Am Sonntag Morgen verabschiedeten wir dann auch die RK Frankenberg und dankten Ihnen für Ihre Einsatzbereischaft ebenfalls mit einer Trophäe und einer Teilnameurkunde

Am nächsten Tag nach dem Frühstück verlegten die Teile BLAU (RK Heinrich von Plauen (Verteidiger) und die Teile ROT (RK Frankenberg, RK Infanterie Jäger Erzgebirge (Angreifer) in ihre Ausgangsstellungen für die Ãœbung.

Die beiden Höhenzüge, die als Verfügungsräume für die verfeindeten Gruppen erkundet wurden, waren ca. 1200 m von einander entfernt.

Den Posten der Verteidiger gelang es einige Aktivitäten zu beobachten, so daß die gezielt einen Trupp zur Störung losschicken konnten.

Bei diesem zweiten Gegenstoß gelang ein Überraschungsangriff. Später wurde bekant, daß auch der Angreifer in punkto Aufklärung nicht untätig war, und Anfangs jeden unserer Schritte gut überwachen konnte, was auch den Verlust unseres ersten Spähtrupps erklärte.

Nach dem Rückmarsch aller Kameraden zum Biwakplatz beendeten wir den Tag mit einem Kameradschftsabend am Lagerfeuer.

 Die Kameraden der RK Infantrie Jäger Erzgebirge bekamen zur Abreise noch eine Trophäe und eine Teilnameurkunde überreicht

Nach Abbau und Reinigen des Lagers beendeten wir gegen 11.00 Uhr der Herbststurm 05.

Entgegen der Pressemeldung war keiner der Kameraden mit einem Luftdruckgewehr ausgerüstet !

Bei unseren Übungen kommen außschließlich Softairwaffen zum Einsatz welche nach Mitteilung des BKA als Spielzeug eingestuft werden !!!