Reservistenkameradschaft Heinrich von Plauen

“ Herbststurm “ in Frankenberg 03.11. -05-11. 2006

zum Bericht der Legionäre

(nh) (sb)Am ersten Novemberwochenende führte unsere RK wie jedes Jahr das Herbstbiwak “Herbststurm “ durch. Diesmal war es jedoch etwas besonderes für uns. Nachdem die Legionäre aus Frankenberg schon des öfteren unseren Biwak´s beiwohnten schlug man uns vor den Herbststurm 2006 im Raum Frankenberg unter der Regie der Reservistenkameradschaft Frankenberg durchzuführen. Natürlich waren wir begeistert und stimmten zu !

Am frühen Nachmittag des 03.11.06 traf man sich auf dem Übungsplatz in bestmöglicher Stärke .

( 10 Kameraden ). Des weiteren nahmen Teile der RK Infantrie Jäger Erzgebirge sowie der Riesaer Kameradschaft und natürlich der Organisator die Frankenberger Kameraden am Biwak teil.

Nach Einweisung durch den Veranstalter wurde das Lager bezogen ... und mit dem Zeltaufbau begonnen . Gegen 19.30 Uhr verlegten wir zur Sachsenburg denn es sollte ein Nachtorientierungsmarsch über 10 km durchgeführt werden. Auf unserem Weg mußten mehrere Kontrollpunkte angelaufen werden, die mittels Bezugspunktverfahren bzw. Wegbeschreibungen und einem Kartenausschnitt gefundern werden mußten. Unterwegs sollten außerdem zwei Brücken gesichert werden, die im Visier der Rebellen waren Gegen 23.30 Uhr trafen die letzten Kameraden des 2 .Trupp´s im Lager ein.

Nach dem Wecken und Frühstück  am 04.11.06 verlegten die der Allianz unterstellten Teile ( unsre RK, RK IJE ) in die zugewiesenen Stellung. Dort richteten wir uns feldmäßig ein, legten einen Alarmsposten aus und teilten eine Streife entlang der  “Demarkationslinie “ wurde zur Sicherung eingesetzt. Schwer zu überwachende Geländeteile wurden zusätzlich durch Alarmladungen gesichert.

Die Aufträge der OUZO-Task Force waren klar:

            1. Show of Force im Einsatzraum

            2. Sicherung der im rückwärtigen Raum befindlichen Salatölpipeline

            3. wenn möglich Festsetzen des Rebellenführers Rens Jichter

unsere Absicht war die Aktionen der R. schon frühzeitig aufklären um so einen Takt. Vorteil zu erlangen. Dazu wurde ein selbstständig operierender Spähtrupp ausgesand, der in den von den Frankenbergern kontrollierten Raum vordrang um Aufklärungsergebnisse aus der Tiefe des Raumes zu beschaffen.

 Gegen 14.00 Uhr verlegte eine Gruppe der Allianz im Rahmen einer Patrouille in offenes Gelände und traf dort auf ein Kamerateam des Krisovo- TV. Es wurde ein Interview gegeben und viele Fragen beantwortet. Auf dem Rückweg zu unserer Stellung kam uns ein verdächtiges KFZ entgegen, welches in einem spontan errichteten Checkpoint kontrolliert wurde.

 Hierbei wurden Waffen und Waffenteile gefunden und die im Fahrzeug befindlichen Personen dingfest gemacht. Während der Kontrolle teilte man uns mit, daß unsere vorgeschobene Mörserstellung von fdl.Truppen angegriffen wurde. Schnell verlegten wir zum Ort des Geschehens und begannen mit der Bergung der verletzten Kameraden...

Plötzlich wurden wir von Rebellen die sich im angrenzenden Wald verschanzten angegriffen. Dank umsichtigen Handels unserer Sicherung konnten die feindl. Einheiten ausgeschalten bzw. festgenommen werden. Hierbei wurde wertvolles Kartenmaterial sichergestellt.

 Ob das nun getürkt sei oder es sich um echtes Lagekarten handelt sollte von einem Aufklärungstrupp im Gelände festgestellt werden. Zwei Kameraden sickerten nach Einbruch der Dämmerung, bewaffnet mit einem hinter die feindl. Linien um die eingezeichneten Stellungen.im Gelände aufzuklären ...konnten dort jedoch keine Bewegungen feststellen, so das in Erwägung gezogen wurde, die Karten seien eine List des Feindes.

 Ab 17.30 Uhr bis in die Nachtstunden  kam es vermehrt zu Angriffen auf unsere Sicherungslinie.Während Teile der Allianz bereits weit auf gegnerisches Territorium vorgedrungen waren und dort wichtige Geländegewinne verzeichnen konnten, hatte auch die zur Sicherung der Pipeline eingesetzte Gruppe alle Hände voll zu tun, den ......... ein Durchbrechen zu verwehren. Vorteile verschaffte uns auch hier der Einsatz des Nachtsichtgerätes, durch das auch gut getarnte Aufständige aufgeklärt werden konnten.

Gegen 21.00 Uhr gelang es der Allianz, nach teils schweren Verlusten auf beiden Seiten, den Kopf der R. zu stellen und in Gewahrsam zu nehmen. Daraufhin ergaben sich große Teile der von ihm befehligten Truppen

Der Auftrag war erfüllt und im Krisengebiet kehrte Ruhe ein.

Daraufhin  versammelten sich alle Kameraden am Lagerfeuer um die Übungen auszuwerten und Pokale bzw. Urkunden auszutauschen...man freut sich schon auf das am ersten Januarwochenende 07 in Plauen-Neundorf stattfindende Winterbiwak ...diesmal mit Ausbildung auf Ski und Schießausbildung in Schneckengrün ,wenn das Wetter mitspielt.

Am nächsten Morgen wurde das Feldlager abgebaut und gereinigt. Gegen 10.30 Uhr verabschiedete man sich am Eingang des Standortübungsplatzes und wir traten gemeinsam die Heimreise an.

Vielen Dank nochmal an dieser Stelle der RK Frankenberg für die hevorragende Organisation und Durchführung des Herbststurmes 2006