Reservistenkameradschaft Heinrich von Plauen

Heinrichs Schild 2010 - Dragon Eye -

(nh) Bei uns wird, wie weitläufig bekannt, nicht im Rahmen eines stupiden Stationskreislaufes Ausbildung betrieben, sondern immer eine Ausbildungslage zugrunde gelegt.

So gab es auch zum Auftakt des diesjährigen Frühjahrs- Ausbildungs-Wochenendes eine klare Befehlsausgabe mit Lage, vermuteter Absicht des „Feindes“ und Einzelaufträgen.

Die Absetzübung zu Beginn der mit verschiedenen Aufgaben versehenen Patrouille mit dem Auftrag der Aufklärung und Bergung von zwei abgeschossenen Drohnen wurde sogleich massiv durch OPFOR-Kräfte ( Opositional Forces) gestört, so dass allen Beteiligten bewusst gemacht werden konnte, von welcher Wichtigkeit ein schnelles Erkennen der Lage durch den eingeteilten Führer und dessen Entschlussfassung ist. Der vermeintlich sichere Absetzraum und das geplante Absitzen als Startphase des Patrouillenauftrages musste verworfen werden und der Befehl zum gefechtsmäßigen Absitzen von den Fahrzeugen unter Sicherung und sofortiges einnehmen einer Rundumsicherung wurde erteilt.

 

Lageschilderung  Koalitionstruppen VFOR...

Am Absetzpunkt angekommen gerieten wir beim  Absitzen bereits unter heftigen “Beschuss” durch versprengte feindliche Kräfte die wir zunächst auszuschalten versuchten, jedoch aufgrund ihres Geländevorteils nicht ausreichend bekämpfen konnten und ausweichen mussten um uns zu sammeln und zu orientieren.

Im nahen Rückzugsraum wurde nach Aufstellen einer Rundumsicherung der aktuelle Standort bestimmt um unseren Patrouillenauftrag durchzuführen zu können.

Hierzu sollten wir möglichst unbemerkt das Gebiet SW-lich des vermuteten Absturzpunktes der Drohnen durchstreifen.

 nach ca. 2 Stunden  erkannte unser Spähtrupp  auf einem Feld nahe einer Baumgruppe eine der 2 Drohnen.

Diese zu erreichen mussten wir das Feld umgehen um einen möglichst kurzen Weg über ungesichertes Terrain zurückzulegen, denn auch die feindlichen Kräfte waren nicht untätig wie der Spähtrupp berichtete. So konnten Teile des Feindes nahe der Absturzstelle ausgemacht werden.

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Nachdem an einem nahen Hügel eine der Drohnen durch die Patrouille erkannt wurde, hatten mehrere Teilnehmer die Aufgabe Geländesandkästen zu erstellen und die Lage unabhängig von einander zu schildern und ihren Entschluss vorzutragen. Es wurde auch festgestellt, dass Rebellen der OPFOR bereits schneller waren und versuchten das Gerät an sich zu bringen oder ihm Informationen abzugewinnen.

Die vorrückende Patrouille wurde erkannt und die Feindkräfte wichen scheinbar überstürzt aus.

An der Drohne angekommen wurde eine Sicherung ausgelegt und ein Trupp entsandt um den Rebellen nachzusetzen. Nachdem festgestellt wurde, dass dies die 2. Drohne war, wurden die Filmaufnahmen aus dem Gerät ausgewertet. Man erhoffte sich Informationen zum Verbleib des ersten verloren gegangenen Gerätes. Beim Aufnehmen des Flugkörpers wurde eine von den Rebellen angebrachte versteckte Ladung ausgelöst, die bei zwei Kameraden aber nur leichte Verletzungen hervor rief. Durch Selbst- und Kameradenhilfe wurden die Verwundeten versorgt.

 

Lageschilderung  Koalitionstruppen VFOR...

Nach Bekämpfung der in der Nähe der Drohne verschanzten feindlichen Kräfte konnte  diese geborgen werden.  Eine an der Drohne angebrachte versteckte Ladung wurde nicht rechtzeitig erkannt worauf 2 Kameraden leicht verletzt wurden. Das in der Drohne befindliche Aufklärungsmaterial wurde durch unseren Spezialisten ausgelesen und zum Auffinden des 2. Flugkörpers verwendet.

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Bei dem Auffinden des zweiten Fluggerätes gingen die Kameraden der Patrouille dann schon wesentlich vorsichtiger vor. Mit Hilfe einer Drahtschlaufe wurde das Objekt aus sicherer Deckung erst einmal von seinem Absturzplatz wegbewegt und dann unter Einsatz von Nebelmitteln geborgen.

Lageschilderung  Koalitionstruppen VFOR...

Nachdem nun auch der 2. Flugkörper erkannt und geborgen werden konnte .... hier diesmal natürlich unter bestmöglicher Eigensicherung, wurde auch diese Drohne an den nahe des Einsatzraumes befindlichen Aufnahmepunkt verbracht und den Alliierten Kräften, die bereits vor Ort warteten, übergeben.

Im Anschluss setzten wir unsere Patrouille zurück zum HQ fort und erreichten vor Einbruch der Dämmerung unser Feldlager wo zunächst die Verwundeten dem Stabsarzt übergaben und uns in der Feldküche stärkten.

 

am Startpunkt ... Ausrüstung anlegen und Marschbefehl auswerten

am Absetzpunkt ... und Patroulliengang

Standortbestimmung mit Rundumsicherung - Beobachtung Eins R.

Eins R. im DF

Patroulliengang durch den Eins R.

unser Spähtrupp ..................der Rebellenführer

Auswertung des Fotomaterials ..................die Drohne 2

VFOR Kräfte & Alliierte ... Übergabe der Drohnen

Patroulliengang zum HQ     und        Ankunft am HQ

Lageraufbau

eine Premiere bei unseren Events ... die 1. Feldpizza !!!

Kameradschaftsabend am Lagerfeuer

Vielen Dank auch unseren Sponsoren

Burger King  AB Raststätte Vogtland

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