Reservistenkameradschaft Heinrich von Plauen

Unternehmen Heinrichs Schild 2006

 

zum Bericht der Legionäre

Pressebericht 11.04.06

Patrouillenauftrag in fiktivem Einsatzland

Die Reservistenkameradschaft Heinrich von Plauen hatte sich am 1. und 2. April wieder zu einem ihrer vier alljährlich stattfindenden Ausbildungswochenenden zusammengefunden. Zu der unter den Namen  Heinrich´s Schild durchgeführten Vereinsveranstaltung im Rahmen der Förderung militärischer Fähigkeiten, waren wieder zahlreiche Mitglieder des VdRBw aus der Kreisgruppe Südsachsen erschienen. Unter anderem traf die RK Frankenberg schon am Freitag Abend in Gruppenstärke am Biwakplatz ein.

 

Nach Bekanntgabe der Ausbildungslage am Samstag Morgen, bewegten sich die knapp 20 Reservisten mit ihrer Ausrüstung gefechtsmäßig durch die vogtländischen Wälder.

 

 

 Auf ihrem ca. 12 km langen Marsch über teils aufgeweichtes, fast sumpfiges Terrain und Geländeabschnitten mit steilen, kräftezehrenden Anstiegen mussten die Kameraden mehrere Ausbildungsinhalte meistern.

 

 

 So sollte z.B. auf die sich immer wieder ändernde Lage mit Richtungsänderungen oder gar Ausweichen und Neuordnung der Kräfte reagiert werden.

Durch ständigen Funkkontakt mit dem Hauptquartier wurde der Spähtrupp über die aktuelle Lage informiert bzw. wurden Aufklärungsergebnisse an das HQ übermittelt

Auch wurden... mussten mehrmals Spähtrupps ausgesandt werden um unsichere Abschnitte zu erkunden.

unter Einsatz von Nebel  konnte sich der Spähtrupp in den nahe liegenden Waldrand nach links ausweichen und dort Deckung suchen .

 

das HQ wurde via Funk über das Ereigniss informiert ...

 

von dort kam der Befehl  nach Südl.  Richtung Rößnitz zu sickern um dort Kontakt mit unserer Mörserstellung aufzunehmen.

auf dem Marsch zur Mörserstellung kam von HQ die Information das es zu einem Gefecht zwischen gegnerischen Truppen und unserer Mörserstellung kam.

 

wir hatten nun den Auftrag dort befindliche Verwundete zu versorgen und zu bergen .

Unsere Frankenberger Kameraden hielten es jedoch nicht bis zum Ausbildungsbeginn an Samstag Morgen im Lager...man startete am Freitag Abend nach Einbruch der Dunkelheit zu einem Orientierungsmarsch ... zum aufwärmen ...und in Vorbereitung auf das Bevorstehende

Wir haben natürlich die Legionäre im Dunkeln gelassen was die Ausbildung am Samstag betrifft

......ÜBERRASCHUNG.....

Beim überqueren eines freien Feldes kam es zum Kontakt mit gegnerischen Truppen welche sich am Waldrand verschanzten.

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an der Mörserstellung angekommen mußten 3 Schwerverletzte  versorgt und zum Sani-Kfz welches  via Funk vom HQ angefordert wurde transportiert werden.

nach der Bergung wurde der Spähtrupp informiert das der Ort Rößnitz bereits von gegnerischen Truppen genommen sei und  man sich unter optimaler Eigensicherung Richtung West zurück zum HQ bewegen solle

Nach der Ankunft im Lager gegen 16.30 Uhr wurde die Übung ausgewertet und Pokale sowie Orden und Urkunden verliehen.

Hierbei wurde unser RK- Vorsitzender mit dem Bunten Verdienstkreuz für seine besondere Einsatzbereitschaft sowie unsere RK mit einem Pokal der Legionäre für die Durchführung und Planung des Biwaks geehrt

Im Anschluß  wurde zum gemütlichen Teil des Ausbildungsbiwaks übergegangen...schließlich hatten die Kameraden des Spähtrupps als auch die Darsteller der gegnerischen Truppen und Verwundete noch nichts bzw. nur wenig während der Übung gegessen.

Beim abentlichen Smalltalk schlugen die Legionäre vor das Biwak Herbststurm in Frankeberg unter Ihrer Leitung durchzuführen...wir haben das Angebot angenommen ...man sieht sich...

Am nächsten Morgen wurde der uns von der Familie Ott aus Neundorf am Wasserturm zur Verfügung gestellte Biwakplatz geräumt und gereinigt. Gegen 12.00 Uhr verließ der letzte Kamerad mit Fahne und Verbandswappen den Biwakplatz

 

bis zur Unternehmen Rügendamm im Sommer 2006

Bei unseren Biwak´s kommen ausschließlich Atrappen bzw. Spielzeugwaffen gemäß BKA-Feststellungsbescheid zum Einsatz

S. Brösdorf ...Schriftführer