Reservistenkameradschaft Heinrich von Plauen

 Frühjahrsfeldlager Heinrichs Schild 2011

Unser diesjähriges Frühjahrsfeldlager ( Heinrichs Schild 2011 )...mal ganz im kleinen RK Rahmen diente der Auffrischung von aktuellen FMF Ausbildungsthemen. Hierbei wurde das sonst im Januar stattfindende Schießen eingebunden da wir ja zu dem Zeitpunkt mit der RK Frankenberg auf dem Fichtelberg zugegen waren.

Start war am Sa. 09.04.  0800 am Neundorfer Wasseturm.

Nach kurzer Einweisung in den Tagesablauf ...Rufzeichenvergabe ( Funk ) und Aufnahme der Ausrüstung  verlegte die Gruppe ca. 3km in nördliche Richtung  nahe dem Schießplatz Schneckengrün zur Ausbildung Handgranatenzielwurf .

Auf dem Marsch wurden über Funk verschiedene Koordinaten verschleiert übermittelt. Diese mussten angelaufen werden und Beobachtungsergebnisse wurden ebenfalls über Funk übermittelt. Hierbei wurde das Einhalten der Funkbetriebssprache und das Schleiern geübt.

Für die HG- Zielwurf Ausbildung wurde aus Dachlatten ein großer Rahmen ( Tür / Fenster ) zusammen geschraubt.

Im Rahmen der Übung stellte sich heraus das es doch gar nicht so einfach ist aus der liegenden Stellung eine Tür bzw. ein Fenster zu treffen.

1030 verlegten wir zum Schießplatz Schneckengrün .

Nach dem Schießen verlegten wir zurück zum Lagerplatz . Dort wurde das Schießen sowie die vorangegangenen Übungen ausgewertet.

Am späten Nachmittag bereiteten wir uns auf den bevorstehenden Nachtorientierungsmarsch vor. Mit Einbruch der Dämmerung hieß es Abmarsch . Auf dem Marsch überraschten wir, natürlich gut getarnt und der Umgebung angepasst, umherstreunende „ NACHT GEO CACHER“ die mit Ihren Taschenlampen umherleuchtend die Wegmarken in der Umgebung suchten. Wir nutzten die uns hier gebotene Chance und führten eine TP Ausbildung bei Nacht durch.

Sichtlich überrascht offenbarten sie uns ihr gesamtes Equipment zur Kontrolle.

2 Kameraden führten die Kontrolle durch während der Rest unserer Gruppe sicherte. Anschließend klärten wie die Jungs, die sichtlich erleichtert waren, natürlich auf und luden sie zu einem Bier in unserem nahen Lager ein.

Durch unsere gute Ortskenntnis, konnten wie den Fremden noch einige Tipps geben.

Gegen 0300 zogen wir die Reißverschlüsse unserer Schlafsäcke zu bis uns am nächsten Morgen die Sonne wieder weckte.