Reservistenkameradschaft Heinrich von Plauen

Winterfeldlager Hammerstiel

Neustadt i. Vogtl.   Bezelberg

GPS    N 50°27`35”    E 12°19`32”

 "Hammerstiel 33"
16. - 18. Januar 2009
Benannt nach dem Tarnnamen der

ehem. Funktechnischen Kompanie 313

 
führten sächsische Reservisten auf eben diesem immer noch gesicherten Areal,
welches sich mittlerweile in Privatbesitz befindet, ihr Ausbildungsbiwak
durch.

Organisation und Durchführung lagen im Verantwortungsbereich der RK  Heinrich von Plauen.

 Hier zum Bericht der Gäste

Video Hammerstiel 09 hier

Quelle: Vogtlandanzeiger

Der Großteil der Übung fand außerhalb dieses Areals in Form eines
Orientierungsmarsches statt. Mit Karte, Bezugspunkten, UTM-Koordinaten und
Marschkompaßzahlen mussten die Trupps einzelne Etappen ablaufen und trafen
dabei auf verschiedene Stationen wie Sanitätsdienst, Verwundetentransport und
Kampfmittel. Diese Stationen orientierten sich an den üblichen
Wettkampfinhalten und boten somit eine Trainingsmöglichkeit für alle
Teilnehmer. Beobachten, verfassen von Meldungen und Anfertigen von Skizzen
waren hier beispielsweise von Bedeutung. Der Orientierungsmarsch im
verschneiten Gelände war durchaus fordernd und nach etwa sechs Stunden kamen
die Teilnehmer dann auch wieder an der letzten Station dieses
Ausbildungstages an, zurück auf dem gesicherten mit Bunkern übersähten
Biwakareal.
 


VT55A Bergepanzer

.....

Letzter Ausbildungspunkt war das Training für diverse Gefechtsausbildungen,
da hier Befehlsgebung und Koordination des Vorgehens durch die
eingeteilten GrpFhr bzw TrpFhr, genauso wie Verbindung halten und übermitteln
von Aufklärungsergebnissen an den Fhr in schwierigen
Situationen im Mittelpunkt stehen sollten.
Um die etwa einstündige Übung realistischer zu gestalten kamen selbstgebaute
Dekorationen wie etwa ein Geschütz (natürlich schussunfähig aus
verschiedensten Materialien zusammengebastelt, aber eben optisch original)
zum Einsatz. Da das Areal vom Besitzer wegen seiner Größe und Umfriedung aber
auch für international bekannte Militärfahrzeugtreffen genutzt wird, bot
dieser an mit einem Bergepanzer VT55A die Simulation nochmals aufzuwerten.
 


Im Gegensatz zu Computersimulationen oder Übungen mit Zurufen wie
"Stellen Sie sich jetzt vor hier kommt jetzt ein Panzer" oder
"Vor Ihnen befindet sich eine imaginäre Geschützstellung", waren die
Teilnehmer hier also tatsächlich mit realen Zielen konfrontiert. Die Sicht
war durch Nebel versperrt, der Boden zitterte unter den Ketten des Panzers und
ohrenbetäubendes Dröhnen und Schreien drangen an die Ohren und schufen
dadurch gewollte Streßsituationen.
.

Die bei Feuerwehren, Gemeinden und Polizei angemeldete Aktion war ein voller Erfolg und sorgte für Begeisterung in den Gesichtern der Teilnehmer, die sich genau solche realitätsnahen Übungen von Zeit zu Zeit wünschen. Das Ausbildungsziel wurde in beiden Abschnitten vollstens erfüllt. Alle Beteiligten erkannten die Schwierigkeiten in solchen Streßsituationen und
zogen bei der anschließenden Auswertung wertvolle Erkenntnisse für zukünftige Ausbildungen. Kommunikation, eingespielte Trupps, Schnelligkeit und Überlegtheit sind enorm
wichtige Faktoren, die nur durch Training und Konfrontation mit solchen
Situationen angeeignet werden können

Text: SG d. R. Richter RK Frankenberg

Impressionen

was in den vogtländischen Wäldern nicht alles so passiert !!!

Quelle: Vogtlandanzeiger

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