Reservistenkameradschaft Heinrich von Plauen

Unternehmen Crusader 2007

 

Samstag, 07.11.2008.

Nach etwas über einem halben Jahr ohne einsatznaher FMF Ausbildung im Erweiterten Aufgabenspektrum der Bundeswehr (EAS) während einer VVag, ist die Zeit der langweiligen, organisatorischen Maßnahmen, der Neuordnung der Kräfte und der Zielsetzung in der Kameradschaft nun wieder vorüber.

 

Zum ersten Mal für uns und nach anfänglich aussichtsloser Suche und Verhandlungen, haben wir als RK die Möglichkeit aufgetan, fordernde, interessante Objektschutzausbildung direkt vor Ort durchzuführen, die ohne die freundliche Genehmigung eines Privatmannes, der uns geeignete Teile seines Geländes für die Nutzung zur Verfügung stellte, nicht möglich gewesen wäre.

 

Der Vormittag, der mit Ausbildung von 0900 bis 1200 geplant war, hatte die Zielsetzung allen Teilnehmern Grundkenntnisse des Objektschutzes, Vorgehens im bebauten Gelände und der Befehlsgebung als Führer einer kleinen Gruppe zu vermitteln. Außerdem wurde eine unverzichtbare Belehrung über Sicherheitsbestimmungen durchgeführt und generelle Nutzungsbestimmungen angesprochen.

 

Nachmittags wurde es dann ernst.

In 2 Gruppen eingeteilt konnten die Kameraden ihre Kenntnisse während einer kleinen freilaufenden Übung anwenden......

Getreu dem Motto: „decernet peditas pugnam“Это Пехота, которые выигрывает битва! oder Es ist die Infanterie, die die Schlacht gewinnt! war es wieder eine schweißtreibende Veranstaltung die vor allem Spaß gemacht hat aber auch jede Menge Wissen  und Eindrücke vermitteln konnte, so die einhellige Meinung aller Teilnehmer.

Dies ist ausbaufähig und eben so im Kleinen (Gruppenrahmen) wie im Großen

(bis Zugrahmen) nutzbar und bietet mit über 2000 qm verteilt auf mehrere Etagen jede Menge Möglichkeiten zur Entfaltung.

 

Seit sich seit April die Gesetzmäßigkeiten, was die Nutzung von so genannten Softair-Waffen angeht, geändert haben, sind wir auf die Unterstützung von Privatpersonen angewiesen, die über Objekte bzw. Gelände verfügen, die nach außen die notwendige und geforderte Sicherheit gewährleisten und ihr Einverständnis für die Nutzung erklären!

In diesem Sinne bedanken wir uns in erster Linie bei dem Eigentümer des genutzten Objektes, der uns die Möglichkeit bietet, bei der Ausbildung von Reservisten auf seinem Privatgelände Softair- Waffen als Ausbildungsmittel zu nutzen.

 

 

Mit großen Erwartungen blicken wir ins nächste Jahr – unserem Winterbiwak entgegen.....